23. Parteitag der CDU Deutschlands in Karlsruhe

Gröhe: „Wir stehen für unsere Überzeugungen ein“

101115-groehe-275x180In einer kämpferischen Rede hat CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe für Vertrauen in die Arbeit der CDU Deutschlands geworben. So habe die christlich-liberale Bundesregierung das zentrale Wahlversprechen in Zeiten der internationalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise gehalten: Unter der Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel Deutschland klug aus der Krise zu führen.

Dieser Erfolg sei in erster Linie eine „Gemeinschaftsleistung der Menschen in diesem Land", so Gröhe. Gemeinsam hätten die unionsgeführte Bundesregierung und die Sozialpartner gezeigt: „Die Soziale Marktwirtschaft funktioniert und sie ist erfolgreich." Angesichts des höchsten Wirtschaftswachstums seit der Deutschen Einheit sowie der geringsten Arbeitslosigkeit seit 18 Jahren könne man mit Recht sagen: „Die CDU ist die Partei für Arbeit. Die CDU ist die Partei für den Aufschwung." Der CDU-Generalsekretär zeigte sich überzeugt, „dass die Menschen wieder mehr Vertrauen zu uns fassen, je mehr der Aufschwung bei ihnen ankommt".

Angesichts der anstehenden Herausforderungen sei es wichtig, „als Volkspartei für den Zusammenhalt in unserem Land zu stehen", so Gröhe. „Wir stehen für unsere Überzeugungen ein, auch bei Gegenwind", so Gröhe. Diese Haltung habe die CDU stark gemacht. Nicht zuletzt trügen die wichtigen Entscheidungen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschlands die Handschrift der Union. Mit Blick auf die oftmals innenpolitisch umstrittenen Entscheidungen in der Vergangenheit könne man sagen: „Rückenwind hatten wir Anfangs nie – aber Rückgrat!" Mit dieser Haltung unterscheide sich die Union grundlegend zu SPD und Grünen, deren politische Haltung oftmals durch „Wegducken" gekennzeichnet sei.

Die CDU stehe hingegen seit sechs Jahrzehnten für eine Politik, „die den Menschen in unserem Land etwas zutraut", so Gröhe. Dabei seien insbesondere „starke Familien die beste Grundlage für eine menschliche Gesellschaft. Wir sind davon überzeugt: Unsere Familien wissen am Besten, wie sie ihr Leben zum Wohle ihrer Kinder gestalten wollen. Deshalb stehen wir für echte Wahlfreiheit", betonte der CDU-Generalsekretär. In diesem Zusammenhang erteilte Gröhe Forderungen von SPD und Grünen, das Ehegatten-Splitting abzuschaffen, eine klare Absage.

Er sei auch heute überzeugt von „den großartigen Ideen, für welche die CDU Deutschlands seit ihrer Gründung steht. Deshalb bin ich mit 16 Jahren in die CDU eingetreten", so Gröhe.

Er erinnerte in diesem Zusammenhang an den Inhalt eines CDU-Wahlplakates bei der ersten Bundestagswahl 1949: „Wir können nicht zaubern, aber arbeiten. Hilf mit, es geht um Deutschland." Darum gehe es auch heute. „Für unser Land, für unsere Ideen will ich auch weiterhin mit ganzer Kraft arbeiten", unterstrich der CDU-Generalsekretär.

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